Die 37. Feder – Lektorat-Schmerzen

FIRST MISSION ACCOMPLISHED!

“Emilias Gift”, “Amazonen Allianz” und “Assassinas Herz” haben das Lektoratssiegel 🙂

Screenshot (3)

Heute ist ein guter Tag und das liegt nicht am schönen Wetter im Ruhrgebiet. Dafür ist es hier knappe 25° zu kalt. Und auch Schnee-Nieselregen macht sich schlecht auf Brillengläsern.

Nein, dieser Donnerstag ist so besonders, weil ich heute für meine Amazonen-Romane die erste und wahrscheinlich anstrengendste Etappe des Lektorats hinter mich gebracht habe: Teil 1 – 3 haben eine Grammatik-, Rechtschreibung- und Ausdruck-Kur durchlaufen.

Aber erst einmal stellen wir die Uhren auf Anfang:

Vor ein paar Monaten hatte ich die letzten Anmerkungen von Freunden und Kollegen in meine Amazonen-Bücher eingepflegt und habe meine 4 Jahre altes Baby ins professionelle Lektorat gegeben. Ich war zuversichtlich, denn immerhin war schon viel, viel Arbeit in die Texte geflossen.

Dann bekam ich die Bücher zurückgeschickt und … fand eine Schreibblockade im Anhang. So viel zu korrigieren! Figuren, die umgestaltet werden sollten. Hinweise, die einigen Szenen und Figurenkonstellationen eine Typberatung ans Herz legten. Und so sporadisch ein Wort des Lobes, dass meine Finger sich gar nicht mehr an die Tastatur herantrauten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich musste kleine Baby-Schritte durch meine drei Bücher machen, von denen jeder kräftezehrend war.

Aber heute, einiges an Hin und her, einen Urlaub und fünf Sinnkrisen später – konnte ich mit einem filmreifen Endspurt endlich die Ziellinie überqueren.

Eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf flüstert mir allerdings die ganze Zeit zu, dass andere Autorinnen das viel schneller hinbekommen hätten, viel souveräner mit Kritik umgehen … Bla, bla, bla.

Die Stimme kenne ich schon länger, aber nervig ist sie trotzdem. Versauen lasse ich mir von ihr den kleinen Höhenflug von heute aber nicht, denn eines ist klar: Ich habe in meinem Tempo einen ziemlich großes Haufen an Wörtern zum x-ten Male durchgekaut und rückblickend kann ich sagen, dass mir das Amazonen-Gericht immer noch schmeckt.

Als nächstes kommt ein Treffen mit meiner Lektorin, danach habe ich wahrscheinlich wieder einen steilen To-Do-Berg zu erklimmen, aber immerhin hab ich jetzt das passende Kletterequipment und kann für ein paar Tage die schöne Aussicht vom ersten Berg aus genießen.

Dann hat die Autorenseele hoffentlich genug Kraft getankt, um die nächste Talfahrt zu überstehen.

Aber das ganze Schwitzen und Heulen bringt ja auch was, meine Amazonen sind jedenfalls ein bisschen reifer geworden.

Ganz viel Liebe an alle, die gerade in irgendeiner Weise an ihrem Text verzweifeln. Einfach weiterknabbern! Dann hat man irgendwann alle Knacknüsse(-punkte) aufgegessen.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s