Die 36. Feder – Karibische Küsse

336 Stunden Karibik lagen vor mir.

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Nach 10 Stunden Flug kamen wir in einer Welt an, die mich durch ihre Hitze und Luftfeuchtigkeit wissen ließ: “Ich bin anders – du kennst mich nicht – gewöhn dich um.” Wie Jasmin dachte ich mir: “A whole new World!”, denn so weit weg von Zuhause war ich noch nie gewesen … Und die Karibik fühlt sich nach Fremde an – nach bunter, duftender, sonniger Fremde.

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Und dann: Die Haut wurde sonnenbraun und das Herz sandkornleicht. Curacao hat einen eigenen Rhythmus und wenn der europäische Kopf sich einmal darauf eingestellt hat, dann findet man langsam aber sicher Entspannung.

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Plötzlich kreuzen nicht mehr Tauben deinen Weg, sondern selbstbewusste Leguane. Dann sind das keine Bienen mehr, sondern Colibris, die an einem blühenden Busch herumschwirren. Und wenn es im Unterholz raschelt, muss man sich nicht auf ein Kaninchen einstellen – besser ist, man erwartet ein Wildschwein.

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Auf Takkatukkaland (Klein Curacao) schließlich verstummte endgültig jede Sorge und der Alltagstrott war wie weggewischt durch blaues, klares Wasser, weißen Puderstrand und die Begegnung mit Seegras fressenden Schildkröten.

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Dann  kam der Tag, als ein junger Mann von einem Delfin zum Fliegen gebracht wurde.

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Selbst dann die weiche Haut dieser sanften und gleichzeitig unfassbar kraftvollen Tiere zu berühren, war ein Erlebnis, das sich für immer in den Körper einschrieb.

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Soviel kann ich sagen, wenn sich die Chance bietet einmal Karibik-Luft zu schnuppern, dann ergreife sie. Zumindest Curacao ist eine Welt, die es zu entdecken lohnt.

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Denn zurück kommt man mit einem ganzen Koffer voll luftfeuchtigkeitbeschwerter Wäsche, feinen Erinnerungen und Inspiration, die eingefärbt ist von warmer Seeluft, exotischen Tieren und Menschen, die Glück vielleicht ganz anders leben als du selbst.