Die 40. Feder – Korrektur-Gekicher

Ich befinde mich gerade in wilden Korrekturarbeiten an einem wissenschaftlichen Text. Wild, weil ich aufgrund meiner kleinen Tochter immer wieder rausgerissen werde und dadurch nur in kleinen Häppchen korrigieren kann. Ich muss mich also fest auf mein Gedächtnis verlassen, wenn ich zwei Tage später mitten in einem Absatz wieder ansetze … Naja, es ist ein wissenschaftlicher Text zu einem Thema, von dem ich nicht viel verstehe, meine Aufgabe ist eher Rechtschreibung, Grammatik, Satzaufbau, Wortwahl etc. Also, ist das kleinteilige Buffet-Korrigieren nur halb so schlimm.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin bei der Recherche zu beliebten …

Zurück vom Wickeltisch. Eine volle Windel später, fange ich den Satz einfach nochmal neu an: Ich bin bei der Recherche zu beliebten Kommata-Fehlern auf einen Artikel gestoßen, bei dem ich echt schmunzeln musste. Ich dachte, das kann ich nicht für mich behalten und teile ihn hier mit euch:

bildungsXperten:

Was war der lustigste Fehler, der Ihnen bisher begegnet ist?

Hermann Eisele:

Auf http://www.nebensatz.com finden Sie eine interessante Auflistung vieler witziger und zum Teil auch sehr krasser Fauxpas. Meine derzeitigen Favoriten sind: angeloamerikanisch, Steakholder, Shakeholder, Rum und Reichtum, Kundensegmente erschießen, Jahresabschuss, Krakenkasse, Steuerbrater, Investmentfond und Reschärsche. Täglich kommen neue hinzu.”

(http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/interview-fehler-vermeiden-durch-lektorat/, 11.Juni 2016, 11:41h).)

Wenn der ein oder andere lacht, ist der Sinn des heutigen Blog-Eintrags erfüllt. Lasst es euch gut gehen.

Ich wünsche euch sprießende Ideen.

Federleichte Küsse, eure Lara

 

Die 38. Feder – Das geheimnisvolle DIY

Anfangs habe ich gerätselt, was es bedeuten könnte. Bei Pinterest etwa begegnete es mir ununterbrochen:

DIY

Mein Ehrgeiz war unterbewusst geweckt, es zu erraten, anstatt es zu googlen und irgendwann kam auch ich endlich drauf:

Do It Yourself

So einfach und doch so weltbewegend, denn eigentlich kann man ja – fast – alles selbst machen. Da ich den heutigen Abend nicht mit dem Korrigieren meiner Amazonenromane bzw. mit “Der Hundeflüsterer” (Staffel 4 …) gucken verbracht habe, sondern etwas im Spirit des DIY gemacht habe, wollte ich euch das Ergebnis zeigen. Vielleicht kann ich so den Flow weitertragen, der einen unweigerlich packt, da das ganze Worldwideweb nur so davon wimmelt, wie man mit ein paar beherzten Schnitten mit der Stichsäge eine alte Palette in ein wunderschönes Wandregal verwandeln kann, aus alten Hemden putzige Kleider schneidert oder mit Hammer, Nägeln und ein bisschen Garn ganze Kunstwerke erschaffen kann.

Anlass des Schnipselns, Klebens und Kritzelns ist der Geburtstag meiner Tante, übrigens eine Frau, die selbst ziemlich DIY ist. Sie baut diese beeindruckenden Paletten-Dinge, bringt Spülbecken im Badezimmer an, fliest Wände und zaubert wundervolle Filz-Schönheiten (die Lichterkette auf den Fotos ist zum Beispiel von ihr).

20150115_221950 20150115_222009 20150115_222033 20150115_222112 20150115_222140

Wenn ihr zufällig auch gerade ein DIY-Zucken verspürt, lasst es mich wissen, oder noch besser, schickt mir doch gleich Fotos von euren Werken.

In diesem Sinne – do it yourself!

P.S.: Zu meiner DIY-Pinnwand bitte hier entlang: http://www.pinterest.com/larakalenborn/do-it-yourself/ 😉